Wie geht das? Strandkorb - handgemachtes Kultobjekt

Für die neue NDR Reihe "Wie geht das", haben wir einen spannenden Film über den Bau von Strandkörben produziert. Er wird am 06.04 2016, um 18:15 Uhr gesendet.In der Sonne sitzen, Strand genießen, windgeschützt. Seit über 100 Jahren ist er Kult, der Strandkorb, an den Deutschen Küsten.Ein Stück Heimat für Zuhause: Der Korbmacher Wilhelm Bartelmann gilt als Erfinder des Strandkorbs. Ein Mecklenburger - und in Mecklenburg-Vorpommern produziert auch immer noch die älteste Deutsche Strandkorb-Manufaktur. Im Korbwerk Heringsdorf entstehen heute etwa 2.000 Strandkörbe im Jahr. Sie werden weltweit verkauft. Bis nach Panama haben die Heringsdorfer schon geliefert. Aber meist sind es Deutsche, die sich mit dem Strandkorb ein Stück Heimat in ihr neues Zuhause holen. Traditionelle Handarbeit: Vom Standartmodell für die Vermieter an der Küste bis zum 10.000 Euro Luxusmodell mit Kühlfach, Beleuchtung und Soundanlage produzieren die Strandkorbbauer alles, was sich die Kunden wünschen. Alles in traditioneller Handarbeit - von der Bohle aus dem Sägewerk bis zum fertigen Strandkorb - Sägen, Hobeln, Fräsen, Bohren, Lackieren, Flechten, Schneidern. 50 Stunden Arbeit stecken durchschnittlich in so einem Strandmöbel, 400 Meter Holz und 750 Meter Flechtwerk. Winterspaß: Die Strandkorb-Sprint-WM Inzwischen gibt es den Strandkorb in unzähligen Variationen - unterschieden wird zwischen der Ostsee- und der Nordseeform - immer wieder wird er hier neu erfunden. Doch wer glaubt der Strandkorb findet nur im Sommer Beachtung, der irrt. Der Zinnowitzer Strandkorb-Vermieter Mayk Borchardt stellt das Kultobjekt auch im Winter in den Mittelpunkt - bei seiner Strandkorb-Sprint-Weltmeisterschaft werden die besten Sprinter gesucht, denen es gelingt den 60 Kilo Strandkorb flott zu schleppen. Und dabei muss das Kultobjekt einiges aushalten.

Sendezeit: 
06.04.2016