NaturNah: Der alte Förster und das wilde Borstenvieh

Ungewöhnliche, noch nie im Fernsehen gezeigte Bilder erzählen die Geschichte von Hans Jalaß , einem alten Förster und seiner Liebe zur Natur und zu den Tieren. Insbesondere ein Wildschweinrudel hat zu ihm Vertrauen gefasst, er kommuniziert mit den Tieren und darf sie sogar streicheln. Am Dienstag, den 09. Januar 2018, um 18:15 Uhr kann man sie im NDR sehen.  "In manchen Momenten meines Lebens waren die Wildschweine fast meine Familie", sagt Hans Jalaß und lacht. Seit fast 20 Jahren besucht er "seine" Wildschweinrotte im Wald. Mühselig gewöhnt er die Tiere an sich, dann wissen sie genau, wann er kommt und warten auf ihn, vertrauen ihm. An manchen Tagen, lassen sich die Tiere sogar kraulen. Der alte Förster ist in jeder Hinsicht ungewöhnlich, durch seine jahrzehntelange Freundschaft mit den Wildschweinen, seine Liebe grundsätzlich zur Natur und auch sein Aussehen. Mit dem Filzhut auf dem Kopf erinnert er an einen Waldschrat.In Vorträgen versucht er die Dorfbevölkerung davon zu überzeugen, dass der Wolf keine Bestie ist. Bei einem Treffen mit der österreichischen Wolfsforscherin Gudrun Pflüger zeigt der 72-Jährige ihr seine ungewöhnlichsten Aufnahmen: Wölfe, die wie Hunde bellen. Auch die Forscherin ist beeindruckt. Doch für sie besteht keinerlei Grund zur Sorge, ein vollkommen normales Verhalten vom Wolf. Nur noch selten geht Jalaß inzwischen auf die Jagd. Lieber zieht er mit der Kamera los und versucht schöne Tierfotos zu "schießen", im Wald und in den Elbtalauen, die auch bei ihm in der Nähe liegen.

Sendezeit: 
09.01.2018