clip film im fernsehen

17.06.2019

Wenn in diesem Jahr zu Pfingsten das Wetter mitspielt, dürfte es auf Deutschlands größter Insel, Rügen, wieder so richtig voll werden. Denn alle wollen an die Ostsee, Strand und Sonne genießen.Doch während die einen Urlaub machen, haben die anderen, sprich die Einheimischen, viel zu tun: Betten müssen gemacht, Schiffe ins Wasser gehievt und liegen gebliebene Autos abgeschleppt werden. Und wenn Letzteres dann auch noch auf der B 96, der Verkehrsader Insel, passiert, führt das schnell mal zum Stau. Zum Glück gibt es die "Gelben Engel", die Mitarbeitenden beim ADAC stellen sich am Pfingstwochenende auf Extraschichten ein. Parkende Autos sind jedes Jahr das Problem in Ostseebad Binz. Die berühmte "Berliner zweite Reihe" wird dann zum Ärgernis der Politessen. Doch die greifen durch und gehen stets zu zweit auf Tour.Am 17. Juni könnt ihr, um 18:15 Uhr in der NDR Nordreportage, den Film sehen. 

11.06.2019

Glücklich laufen drei kleine Ferkel über die Wiese, halten inne und weiter geht es im Galopp. Das war nicht immer so, aber die Schweine konnten aus einem umgekippten Viehtransporter flüchten, der auf dem Weg zu einer Mastanlage war. Jürgen Foß und seine Frau Tanja Günther entdeckten die Ferkel im Wald. Jetzt heißen sie Knut, Felix und Helge und laufen glücklich im Lebenshof "Land der Tiere" zwischen Schafen, Hühnern, Kaninchen und anderen Schweinen umher. Daneben leben noch zahlreiche andere Tiere wie Schildkröten, Katzen und Hunde auf dem Gelände. Im Land der Tiere ackern die beiden Begründer gemeinsam mit anderen Unterstützern. Der Hof ist über 13 Hektar groß, ein Fulltimejob! Am Dienstag den 11.Juni läuft der Film um 18:15 Uhr unser neuer Film im NDR.

14.05.2019

Hornissen bekommt man nur selten zu Gesicht. Denn anders als ihre verwandte Art, die Wespen, interessieren sich die großen Gelb-Schwarz gestreiften Insekten nicht für Kuchen oder Limonade auf dem Gartentisch. Als "Flugbenzin" nehmen sie lieber Baumsaft. Um ihren Nachwuchs zu versorgen, machen sie Jagd auf andere Insekten. Der Mensch ist ihnen ziemlich egal. Trotzdem haben Hornissen immer noch einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht, findet Diethard Hoffmann. Es ist Blödsinn, dass drei Hornissenstiche ein Pferd umbringen können, wie viele denken. Trotzdem müssen hin und wieder Hornissennester umgesiedelt werden. Diethard Hoffmann ist seit fast zehn Jahren als "Umzugshelfer" für Hornissen im Einsatz. Er fängt sie mit einem Kescher oder mit einem extra umgebauten Staubsauger ein. In seinem Garten finden die Hornissenvölker eine neue Heimat. In eines ihrer Ausweichquartiere kann der Hornissen-Fachmann jetzt sogar hineinsehen, dank einer eingebauten Kamera. Seine Einsätze führen Diethard Hoffmann den ganzen Sommer über quer durch Mecklenburg-Vorpommern zu Menschen, die die Hornissen fürchten, aber auch zu denen, die sogar ein wenig stolz sind auf "ihr" Hornissennest. Dienstag, 14. Mai 2019, 18:15 bis 18:45 Uhr im NDR

17.04.2019

Wir drehten für das MDR Thüringen Journal einen Beitrag über den Oldtimer- Sensationsfund des Jahres 2018. Marek Schramm aus Ilmenau kaufte 2017 einen verbastelten BMW, der Verkäufer sagte ihm, es sei ein spezieller Umbau eines 351- Modells. Erst nach 6-monatigen Recherchen fand er heraus, was für ein riesiger Schatz in seiner Garage steht, nämlich der einzige BMW Rennwagen mit Kompressor- Antrieb. Er wurde damals BMW KR6 genannt. Wen das neugierig gemacht hat: am 17.04.2019 um 19 Uhr gibt's im MDR "Thüringen Journal". 

02.04.2019

Hinter jedem Foto steckt ein Missbrauch. Millionenfach sind kinderpornografische Bilder und Videos im Internet zu finden. Die Zahl der Ermittler, die die Täter jagen, ist klein. Die vier Ermittler der Kriminalpolizeiinspektion Rostock schauen sich auf ihren Monitoren oft unerträgliche Bilder an. Ihre Abteilung ist klein, ihr Aufgabengebiet, die Kinderpornografie, unheimlich groß. Wir haben die Ermittler der Polizei mit der Kamera begleitet und einen exklusiven Einblick in die Arbeit dieser Einheit bekommen. Die Kinderpornografie ist zu einem Massenphänomen im Verborgenen des Internets geworden. Um die Opfer zu retten und die Täter zu fassen, sind die Rostocker Polizisten jeden Tag im Einsatz. Heute Abend um 19:30 Uhr im NDR Nordmagazin.  

20.03.2019

Es ist der Horror schlechthin: Man kommt nach Hause, die Wohnungstür steht offen, sämtliche Schubfächer in den Schränken im Wohnzimmer sind herausgezogen, alles liegt kreuz und quer auf dem Boden verteilt. Hier waren Einbrecher am Werk. Mehr als 1.000 Mal ist das allein im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern passiert. Doch wie kann man sich davor schützen? Wer kann Hilfe geben? Einer, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Einbrüchen vorzubeugen, ist Kriminalhauptkommissar Karsten Block. "Wir stellen Rezepte aus, um die Menschen gegen Einbrüche zu wappnen", sagt er. Wenn er gerufen wird, schaut er mit den Augen eines Einbrechers, untersucht Wohnungen und Eigenheime auf Sicherheitslücken. Schwachstellen sind meistens Türen und Fensterverriegelungen, aber auch Keller sowie Durchgänge zwischen Garage und Haus. Karsten Block gibt Tipps zum Nachrüsten von Sicherheitssystemen. Besonders in der dunklen Jahreszeit zwischen November und März haben die Einbrecher Hochkonjunktur. Ihre Zeit: zwischen 15 und 20 Uhr, wenn die Bewohner arbeiten und einkaufen sind. Doch was ist eigentlich, wenn man einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt? Auch dafür hat Karsten Block einen Rat parat. Wie geht das? Am 20.03 um 18:15 Uhr im NDR Fernsehen. 

03.03.2019

Wir haben gerade unsere neue Zeitreise über die Königin der Kaufhalle, mit dem schönen Namen "8.März", abgedreht. Zu sehen ist sie am 03.März um 19:30 Uhr im NDR Nordmagazin.Fast jeder Stralsunder und Einwohner von„Knieper West“ kennt die "8.März". In Stralsund vor 55 Jahren wurde hier mit dem Bau von fast 7.000 Wohneinheiten begonnen – aus dem Nichts, auf der grünen Wiese. Doch die Menschen konnten aber nirgends einkaufen gehen. So musste man sich auf den mühsamen Weg in die Innenstadt von Stralsund machen, um die nötigsten Einkäufe zu erledigen. Diesen Missstand, die fehlende Infrastruktur sollte behoben werden – und das mit einem Superlativ.Am 8. März 1969, vor einem halben Jahrhundert, wurde die Kaufhalle „8. März“ am Internationalen Frauentag eröffnet. Ein wahrer Einkaufstempel für damalige Verhältnisse. Die Kaufhalle war in ihren Ausmaßen und mit ihrem Angebot damals die Größte der drei Nordbezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. Bis zu dieser Zeit war es der DDR-Bürger gewohnt, seine Einkäufe in einzelnen Läden einzuholen - Fleischer, Bäcker oder im Delikatessenladen. In der Kaufhalle gab es nun alles aus einer Hand. Getränke, Nahrungsmittel und selbst Putzmittel und andere nützliche Utensilien wurden angeboten. Aus dem ganzen Umland kamen die Menschen, um das Gefühl des neuen „Einkaufens“ selbst zu erleben. Die Kaufhalle war im Norden so bekannt, dass es selbst eigene Postkarten von dem modernen Bau gab.Heute steht sie immer noch – die Kaufhalle „8.März“, inzwischen saniert und modern

26.02.2019

Ein Jahr lang haben wir die Jungbauern Jette und Markus mit der Kamera begleitet. Das Ergebniss der Dreharbeiten kann man am 26.02 um 18:15 Uhr im NDR sehen.  Jette und Markus schwimmen gegen den Strom. In Zeiten industrieller Landwirtschaft, in denen sich kleine Betriebe nicht mehr lohnen sollen, immer mehr Höfe aufgegeben werden, setzen sie alles auf ihren Traum vom eigenen Acker: Sie gründen einen Bauernhof. Das Problem: Sie haben kaum Eigenkapital. Das Gute: Sie kommen vom Dorf und sind voller Tatendrang. Und sie vertrauen auf 100 Unterstützer aus der nahen Umgebung, "Mitbauern", die sie von ihrem Traum begeistern konnten. Jette und Markus gründen eine Art Genossenschaft, in der Mitglieder Anteile erwerben, aber auch selbst in der Landwirtschaft mithelfen sollen. Es ist ein spannendes Projekt und womöglich die größte Herausforderung im bisherigen Leben der beiden jungen Landwirte aus Mecklenburg. Denn eingezahlt haben die Mitglieder schon. Jetzt müssen Markus und Jette liefern. Doch kann das im ersten Jahr gelingen, in dem ausgerechnet die größte Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen herrschte?

24.02.2019

Am 24.02.2019 läuft unsere neue ZDF Reportage. Ab 18:00 Uhr sind wir den nordeutschen Wildschweinen auf der Fährte. Fast überall in Deutschland haben sie sich massenhaft vermehrt. Die intelligenten Tiere wissen, wo ihnen keine Gefahr droht. Vor allem aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Doch die Tiere haben gelernt, geschickt auszuweichen - dahin, wo üblicherweise nicht geschossen wird: in Wohngebiete, an belebte Straßenränder oder mitten an den Badestrand. Richard Gehrke aus Magdeburg hat das in seinem Ostseeurlaub erlebt. Er selbst hat mit seiner Kamera aufgenommen, wie zwei Muttertiere mit etlichen Frischlingen seelenruhig über den Strand spazieren. Mitten durch die Badegäste. Schwarzwild-Experte Karl-Ernst Brehmer erklärt das intelligente Verhalten so: "Wildschweine sind die Art, die am stärksten von allen Wildarten in Mitteleuropa bejagt worden ist. Immer schon. Und das hat sie schlau gemacht, abwehrstark." So haben sie auch gelernt, sich vortrefflich an unsere Kulturlandschaft anzupassen. Schweine nutzen die riesigen Mais-, Raps-, und Weizenfelder, um sich in bester Deckung neun Monate im Jahr satt zu fressen und sich ungestört zu vermehren. Zudem sorgen milde Winter dafür, dass die Tiere die kalte Jahreszeit besser überstehen. Es seien vor allem menschengemachte Umstände, die zum starken Anstieg der Schweinepopulation beigetragen haben, so die Deutsche Wildtierstiftung. Die "ZDF.reportage" begibt sich auf die Spur der Schweine im Nordosten der Republik. Denn wenn die Touristen zu Hause sind, wird an der Ostseeküste scharf geschossen. Der Film erzählt von den dramatischen, aber bisweilen auch komischen Begegnungen mit den Wildschweinen.

18.02.2019

Wir haben einen Tag lang, mit 5 Kamerateams, Fischer auf dem Bodden und der Ostsee begleitet. Sie haben uns von ihren Sorgen, Problemen berichtet und dabei haben wir einen exclusiven Einblick in ihre harte Arbeit bekommen. Das Ergebniss kann man am Montag den 18.02 um 18:15 Uhr, in einer NDR Nordreportage sehen.                                                                Es ist vier Uhr morgens, stockfinster und ziemlich kalt. Lange ließ der Hering auf sich warten, doch jetzt ist er endlich da. Die Fischer hoffen auf einen guten Fang. Thomas Koldevitz ist einer der weniger verbliebenen Fischer auf der Insel Rügen. Er liebt seinen Beruf über alles und will ihn auf keinen Fall aufgeben. Einige Handgriffe auf dem Kutter und schon nach wenigen Minuten verlässt der "Seeadler" den Hafen von Gager. Kurz darauf ziehen die Männer die Stellnetze ins Boot. Fette Beute, viele Heringe sind im Netz und alle voller Rogen, das gibt mehr Geld beim Verkauf. Zur gleichen Zeit am Weststrand von Thiessow: Ein kleines Beiboot nimmt Kurs Richtung Reuse. Fischer Sigmar Pretzel steuert den Kutter der Genossenschaft "Leuchtfeuer" aus dem Hafen Thiessow. Vorsichtig fährt er an die Reuse. Die Crew vom Beiboot treibt inzwischen die Heringe zusammen. Ein Netz nach dem anderen wird auf dem Kutter entleert und die Heringe verschwinden im Inneren des Schiffes. Über zwei Tonnen Hering, der Fischer notiert die Menge in seinen Unterlagen. Ein anderes Schiff kommt längsseits. Darauf Arno Vetterick, der Fischkontrolleur für die Region Rügen. Er steigt an Bord und checkt Logbuch und Heringsmengenangaben. Zurück im Hafen Gager: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Thomas Koldevitz und seine Männer müssen die Heringe aus den Netzen pulen. Bis zum frühen Nachmittag stehen sie an den Netzen, dann kommt ein Laster und fährt den Fisch nach Sassnitz ins Fischwerk Mukran. Dort wird der Hering verarbeitet. Auch der größte Teil des Heringfangs von Sigmar Pretzel landet in der Fischfabrik. Den restlichen Hering verarbeitet die Genossenschaft selber.Doch der Heringsfang ist längst nicht mehr das, was er früher einmal war. Zwar haben die Fischer die nächsten vier bis sechs Wochen jede Menge zu tun, doch wegen der Fischfangquote ist meistens früh Schluss. Aber erst einmal müssen die Männer am nächsten Tag ganz früh wieder raus, um Heringe zu fangen. 

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