clip film im fernsehen

05.02.2020

Noch ist die Weichsel ein weitgehend naturbelassener Strom. Nun jedoch plant die polnische Regierung die Weichsel zu regulieren, um sie für die Containerschifffahrt befahrbar zu machen. E40 nennt sich das gigantische Wasserstraßenprojekt, das die Ostsee mit dem Schwarzen Meer verbinden soll. Auf Kosten einer der letzten urwüchsigen Flusslandschaften in Europa.  „Königin der Flüsse“, so nennen die Polen die Weichsel liebevoll. Noch ist sie ein weitgehend naturbelassener Strom. Nun jedoch plant die polnische Regierung die Weichsel zu regulieren, um sie für die Containerschifffahrt befahrbar zu machen. E40 nennt sich das gigantische Wasserstraßenprojekt, das die Ostsee mit dem Schwarzen Meer verbinden soll. Umweltschützer sehen darin eine Gefährdung einer  der letzten urwüchsigen Flusslandschaften in Europa. Binnenschiffer hingegen setzen voll auf die E40: Sie hoffen, dass dadurch ihr Beruf endlich wieder eine Perspektive bekommen könnte.   Doch was sich in den Augen von Umweltaktivisten als drohende Katastrophe für die Umwelt darstellt, erscheint für polnische Binnenschiffer – wie Czeslaw Blocki – als Chance auf das Ende eines jahrelangen Kampfes um ihre Existenz. Denn die Weichsel mit ihrem niedrigen Wasserstand ist schwer zu befahren und braucht – aus Perspektive der Schiffer – dringend Staustufen und Dämme, damit Containerschiffe zuverlässig vom Süden des Landes in den Norden fahren können. Europaweit stellt sich die Frage nach dem Umgang mit unseren Flüssen. Wie können wirtschaftliche Entwicklung, verkehrspolitische Konzepte und Umweltschutz miteinander vereinbart werden? Der Streit um die Weichsel steht zudem für ein erwachendes Umweltbewusstsein, insbesondere getragen von einer neuen Generation von Polen und Polinnen. Zu sehen auf Arte, am Mittwoch, 5. Februar um 19:40  

28.01.2020

Es ist ein riesiger Hygieneskandal: mal wieder Gammelfleisch, diesmal von der Firma Wilke in Nordhessen. Nach dem Verzehr von Fleisch- und Wurstwaren der Firma Wilke werden zahlreiche Menschen krank, drei davon sterben sogar. In den Produkten werden die gefährlichen Listerienkeime nachgewiesen. Die Firma wird am 2. Oktober 2019 geschlossen. Danach kommen häppchenweise Wahrheiten ans Licht, die zeigen, dass es bei Wilke gravierende Hygienemängel gab. Es wird offenkundig, dass nicht nur innerhalb des Unternehmens große Fehler gemacht wurden, sondern der komplette Kontrollmechanismus der Lebensmittelüberwachung nicht funktionierte.Wer trägt nun die Verantwortung? Ist es der Geschäftsführer von Wilke-Wurst, sind es die Behörden? Wie konnte so etwas passieren? Was für Konsequenzen müssen aus dem Skandal gezogen werden, damit das nicht immer wieder passiert?Die beiden „hessenreporter“ Anna Schlieter und Oliver Schmid machen sich auf die Spurensuche. Dabei begegnen sie auch Menschen, die frei- und unfreiwillig in diesen Skandal verwickelt sind und die das Ausmaß immer noch nicht fassen können. Sendetermin im hr-fernsehen, bei den "hessenreporter", ist am 28.01.2020, um 21:45 Uhr.

13.01.2020

Frischer Fisch für jeden Tisch – Onlinehandel mit Karpfen, Zander und Co. Das Fischkaufhaus in Waren rühmt sich, dass jeder frisch gefangene Fisch innerhalb von 24 Stunden beim Kunden ist. Das Onlinegeschäft macht es möglich: Der frisch gefangene Fisch wird als Angebot online vermarktet, der Kunde bestellt, dann wird die Ware versandt. So weit alles kein Problem. Doch das Weihnachtsgeschäft stellt das Fischkaufhaus vor enorme Herausforderungen. Sebastian Paetsch ist Einkäufer und kümmert sich auch ums Onlinegeschäft. Die Feiertage liegen diesmal ungünstig, besonders für den Onlineversand. Doch die Kundinnen und Kunden wollen natürlich Fisch als Festtagsschmaus. Nicht nur Barsch, Zander oder Hecht aus heimischen Gewässern, sondern auch exquisite Spezialitäten wie Seeteufel, Wolfsbarsch oder Kaviar. Am Sonnabend vor dem Fest wartet eine riesige Schlange Kunden vor dem Fischshop in Waren. Und auch online geht eine Bestellung nach der anderen ein. Alle Pakete müssen an diesem Tag noch gepackt und versandt werden, denn am Sonntag holt kein Paketdienst mehr die Ware ab. Das heißt, alle Onlinebestellungen nach 18.00 Uhr können nicht mehr erledigt werden. Und auch zwischen den Jahren wird es noch einmal turbulent: Schließlich wollen viele den traditionellen Silvesterkarpfen essen. Sendetermin Montag 13.01.2020 18:15–18:45 Uhr im NDR Fernsehen.

15.12.2019

Tote Wälder, abgestorbene Bäume: „Wie nach einem Atomkrieg!“, so beschreiben Wanderer im Harz ihre Eindrücke, die sie beim Aufstieg auf den Brocken, gesammelt haben. Das Mittelgebirge im Herzen Deutschlands ist vom Klimawandel besonders hart getroffen. Millionen Fichten sind allein in den vergangenen Monaten dem Waldsterben zum Opfer gefallen. Von der größten Krise des Deutschen Waldes sprechen Fachleute, wie Nationalparkleiter Andreas Pusch. Das jetzige Waldsterben sei viel umfangreicher als der vom sauren Regen verursachte Waldkollaps der 80er Jahre. Weit über 200 000 Hektar, ein Gebiet dreimal so groß wie Hamburg, verteilt im Bundesgebiet, ist jetzt schon von Dürre, Hitze und Borkenkäfer dahingerafft. Wie dieses Sterben gestoppt werden soll, ist zur Zeit nicht klar. Dass es sich wohl um einen nationalen Notstand handelt, zeigen verschiedene Einsätze der Bundeswehr im Kampf gegen den Borkenkäfer. Wie im Osterzgebirge, so sind Kolonnen von Soldaten in den Wäldern mit Schäleisen unterwegs, um die Forstleute im Wettlauf gegen den Schädling zu unterstützen. Dabei sind die Ursachen auch hier von keiner Armee zu bekämpfen: ausbleibender Regen und Stürme haben die Bäume so geschwächt, dass sie dem kleinen Schädling bisweilen schutzlos ausgeliefert sind. Waldbesitzer Jörg von Beyme im südlichen Sachsen-Anhalt sieht sich in einer existenziellen Krise. Nicht nur, dass ein Großteil seines etwa 700 Hektar großen Waldes unter Stürmen und Dürre zusammengebrochen ist. Selbst besonders wehrhaft geltenden Laubbäume, wie Buchen, müssen reihenweise notgefällt werden. Doch wohin damit? „Ich werde mein Holz einfach nicht mehr los. Durch das Überangebot sind die Preise derart im Keller, dass ich kein Einkommen mehr erzielen kann. Wie ich meine Kredite bedienen soll, ist mir zur Zeit ein Rätsel“, sagt der Vater von drei Kindern. Eigentlich hatte er vor, sich und seine Familie langfristig von einem gesunden Wirtschaftswald zu ernähren. Brennholz – darin sieht er mittlerweile die einzige Chance, noch etwas verkaufen zu können. Vielfältig sind die Bemühungen, vom Wald noch zu retten, was zu retten ist. Aus Sorge um den wertvollen Rohstoff lassen viele Waldbesitzer mit Hochdruck Fichten und Buchen fällen. Revierförsterin Anne-Sophie Knop aus dem Soonwald sieht im Anbau von Monokulturen eine der Ursachen für die Krise des Waldes. Viele Forstbetriebe haben jedoch schon vor Jahrzehnten begonnen, Mischwald zu pflanzen. Dort hat die nötige Verjüngung bereits begonnen. Wo alte Fichtenbestände sterben, wächst junger Wald heran. Die Hoffnung ist, dass sich der junge Wald von heute besser an häufigere Dürrejahre anpassen kann. Die Reportage erzählt von Menschen, die dem Waldsterben auf unterschiedlichste Art begegnen und es aufzuhalten versuchen. Zwischen Wiederaufforstung und „Natur, Natur sein lassen“ zeigt der Film Strategien zwischen Hoffnung und Anpassung an veränderte klimatische Bedingungen.Am 15.12.2019 um 18:00 Uhr in der ZDF.Reportage

18.09.2019

Früher, ohne Kühl- oder Gefrierschrank, war es überlebenswichtig, Nahrungsmittel richtig aufzubewahren und Vorräte gut anzulegen. Die Menschen entwickelten ausgeklügelte Methoden, um auch in Zeiten ohne Ernte genügend Lebensmittel zu haben. Viele der althergebrachten Methoden sind in Vergessenheit geraten. Jetzt aber denken vor allem junge Familien um. Der Trend geht zur Selbstversorgung. Und deswegen sind Einlegen, Einkochen, Räuchern, Säuern oder Trocknen beispielsweise von Obst und Gemüse genau wie der Anbau im eigenen Garten wieder auf der Tagesordnung. Auch die Wissenschaftler haben diesen Trend erkannt. Sie entwickeln neue, bessere Methoden, um Lebensmittel oder Ernteerträge zu konservieren. In Zukunft kann man zum Beispiel die Plasmatechnologie nutzen, um Lebensmittel mit weniger Zusatzstoffen zu haltbar zu machen. Das Greifswalder Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie (INP) ist bei dieser Methode Vorreiter und hat schon erste Erfolge erzielt. Der Film aus der Reihe "Wie geht das?" zeigt, wie Lebensmittel haltbar gemacht werden können, vom Weckglas bis zum Plasma. Am 18.09.2019 um 18:15 Uhr im NDR Fernsehen. 

14.07.2019

Beim Wolf ist die Nation leidenschaftlich gespalten. Zwar begrüßt eine Mehrheit der Deutschen die Rückkehr des Wolfes. Doch dort, wo er neu auftaucht, herrscht mitunter blanke Angst. Zu sehen ist diese spannende Reportage im ZDF, am 14.07.2019, von 18:00 - 18:30 Uhr. "Wir sind kein Wolfsfutter", steht auf Plakaten bei einem Mahnfeuer im niedersächsischen Rodewald, wo sich mehr als 100 Wolfsgegner zum Protest verabredet haben. Viele hier sagen, dass die Situation völlig außer Kontrolle geraten sei. Mehr als 1000 Tiere sollen mittlerweile durch Deutschland streifen. Über 5000 Risse an Nutztieren wie Schafen, Ziegen und Ponys zählt die Statistik in den vergangenen zehn Jahren. Und das sind nur die, für die der Wolf als Verursacher nachgewiesen wurde. "Ich gehe nur noch mit Pfefferspray aus dem Haus." Solche Sätze hört man häufig in Regionen, in denen sich der Wolf angesiedelt hat. Im brandenburgischen Ziesar berichtet Ulrike H., dass die Wölfe gar auf dem Friedhof waren. Sie hätten dort einen Wassertrog für Gießkannen als Tränke genutzt. Vasilio H. aus Winsen an der Aller schildert eine unheimliche Begegnung mit dem Wolf frühmorgens mitten im Stadtzentrum. "Schießen", meint ein Schafzüchter von der Nordseeküste auf die Frage, wie man dem wilden Tier begegnen sollte. "Der Wolf gehört hier nicht her, er war noch nie hier, seit neun Generationen züchtet meine Familie Schafe, ich bin der Erste, der mit dem Wolf leben soll." Er will, dass das Land hinterm Deich zur wolfsfreien Zone wird. "Das ist alles Augenwischerei", sagt Jens Matzen, der als sogenannter Wolfsmanager vom Umweltministerium beauftragt ist, zwischen Tierhaltern und Wolf zu vermitteln. "Mit der Forderung nach wolfsfreien Zonen gaukelt man sich Sicherheiten vor, die gar nicht vorhanden sind. Meine tiefste Überzeugung ist, es hilft nur ein guter Zaun." Tatsächlich ist der behördlich genehmigte Abschuss von zwei sogenannten "Problemwölfen", die zu häufig hohe Zäune überwunden haben, über Monate hinweg nicht gelungen. Das zeigt, wie schwer es ist, die Tiere in ihren großen Revieren überhaupt aufzuspüren. In den 20 Jahren seit der Rückkehr des Wolfes hat es noch keinen nachgewiesenen Angriff auf Menschen gegeben. Doch die Angst scheint stärker zu sein als der nüchterne Blick auf die gegenwärtige Lage. Die Reportage erkundet an verschiedenen Orten zwischen Nordseeküste und Südbrandenburg, wie Menschen den Wolf wahrnehmen. Wie soll man mit dem wilden Tier umgehen? 

17.06.2019

Wenn in diesem Jahr zu Pfingsten das Wetter mitspielt, dürfte es auf Deutschlands größter Insel, Rügen, wieder so richtig voll werden. Denn alle wollen an die Ostsee, Strand und Sonne genießen.Doch während die einen Urlaub machen, haben die anderen, sprich die Einheimischen, viel zu tun: Betten müssen gemacht, Schiffe ins Wasser gehievt und liegen gebliebene Autos abgeschleppt werden. Und wenn Letzteres dann auch noch auf der B 96, der Verkehrsader Insel, passiert, führt das schnell mal zum Stau. Zum Glück gibt es die "Gelben Engel", die Mitarbeitenden beim ADAC stellen sich am Pfingstwochenende auf Extraschichten ein. Parkende Autos sind jedes Jahr das Problem in Ostseebad Binz. Die berühmte "Berliner zweite Reihe" wird dann zum Ärgernis der Politessen. Doch die greifen durch und gehen stets zu zweit auf Tour.Am 17. Juni könnt ihr, um 18:15 Uhr in der NDR Nordreportage, den Film sehen. 

11.06.2019

Glücklich laufen drei kleine Ferkel über die Wiese, halten inne und weiter geht es im Galopp. Das war nicht immer so, aber die Schweine konnten aus einem umgekippten Viehtransporter flüchten, der auf dem Weg zu einer Mastanlage war. Jürgen Foß und seine Frau Tanja Günther entdeckten die Ferkel im Wald. Jetzt heißen sie Knut, Felix und Helge und laufen glücklich im Lebenshof "Land der Tiere" zwischen Schafen, Hühnern, Kaninchen und anderen Schweinen umher. Daneben leben noch zahlreiche andere Tiere wie Schildkröten, Katzen und Hunde auf dem Gelände. Im Land der Tiere ackern die beiden Begründer gemeinsam mit anderen Unterstützern. Der Hof ist über 13 Hektar groß, ein Fulltimejob! Am Dienstag den 11.Juni läuft der Film um 18:15 Uhr unser neuer Film im NDR.

14.05.2019

Hornissen bekommt man nur selten zu Gesicht. Denn anders als ihre verwandte Art, die Wespen, interessieren sich die großen Gelb-Schwarz gestreiften Insekten nicht für Kuchen oder Limonade auf dem Gartentisch. Als "Flugbenzin" nehmen sie lieber Baumsaft. Um ihren Nachwuchs zu versorgen, machen sie Jagd auf andere Insekten. Der Mensch ist ihnen ziemlich egal. Trotzdem haben Hornissen immer noch einen schlechten Ruf. Völlig zu Unrecht, findet Diethard Hoffmann. Es ist Blödsinn, dass drei Hornissenstiche ein Pferd umbringen können, wie viele denken. Trotzdem müssen hin und wieder Hornissennester umgesiedelt werden. Diethard Hoffmann ist seit fast zehn Jahren als "Umzugshelfer" für Hornissen im Einsatz. Er fängt sie mit einem Kescher oder mit einem extra umgebauten Staubsauger ein. In seinem Garten finden die Hornissenvölker eine neue Heimat. In eines ihrer Ausweichquartiere kann der Hornissen-Fachmann jetzt sogar hineinsehen, dank einer eingebauten Kamera. Seine Einsätze führen Diethard Hoffmann den ganzen Sommer über quer durch Mecklenburg-Vorpommern zu Menschen, die die Hornissen fürchten, aber auch zu denen, die sogar ein wenig stolz sind auf "ihr" Hornissennest. Dienstag, 14. Mai 2019, 18:15 bis 18:45 Uhr im NDR

17.04.2019

Wir drehten für das MDR Thüringen Journal einen Beitrag über den Oldtimer- Sensationsfund des Jahres 2018. Marek Schramm aus Ilmenau kaufte 2017 einen verbastelten BMW, der Verkäufer sagte ihm, es sei ein spezieller Umbau eines 351- Modells. Erst nach 6-monatigen Recherchen fand er heraus, was für ein riesiger Schatz in seiner Garage steht, nämlich der einzige BMW Rennwagen mit Kompressor- Antrieb. Er wurde damals BMW KR6 genannt. Wen das neugierig gemacht hat: am 17.04.2019 um 19 Uhr gibt's im MDR "Thüringen Journal". 

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