clip film im fernsehen

20.03.2019

Es ist der Horror schlechthin: Man kommt nach Hause, die Wohnungstür steht offen, sämtliche Schubfächer in den Schränken im Wohnzimmer sind herausgezogen, alles liegt kreuz und quer auf dem Boden verteilt. Hier waren Einbrecher am Werk. Mehr als 1.000 Mal ist das allein im vergangenen Jahr in Mecklenburg-Vorpommern passiert. Doch wie kann man sich davor schützen? Wer kann Hilfe geben? Einer, der sich zur Aufgabe gemacht hat, Einbrüchen vorzubeugen, ist Kriminalhauptkommissar Karsten Block. "Wir stellen Rezepte aus, um die Menschen gegen Einbrüche zu wappnen", sagt er. Wenn er gerufen wird, schaut er mit den Augen eines Einbrechers, untersucht Wohnungen und Eigenheime auf Sicherheitslücken. Schwachstellen sind meistens Türen und Fensterverriegelungen, aber auch Keller sowie Durchgänge zwischen Garage und Haus. Karsten Block gibt Tipps zum Nachrüsten von Sicherheitssystemen. Besonders in der dunklen Jahreszeit zwischen November und März haben die Einbrecher Hochkonjunktur. Ihre Zeit: zwischen 15 und 20 Uhr, wenn die Bewohner arbeiten und einkaufen sind. Doch was ist eigentlich, wenn man einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt? Auch dafür hat Karsten Block einen Rat parat. Wie geht das? Am 20.03 um 18:15 Uhr im NDR Fernsehen. 

03.03.2019

Wir haben gerade unsere neue Zeitreise über die Königin der Kaufhalle, mit dem schönen Namen "8.März", abgedreht. Zu sehen ist sie am 03.März um 19:30 Uhr im NDR Nordmagazin.Fast jeder Stralsunder und Einwohner von„Knieper West“ kennt die "8.März". In Stralsund vor 55 Jahren wurde hier mit dem Bau von fast 7.000 Wohneinheiten begonnen – aus dem Nichts, auf der grünen Wiese. Doch die Menschen konnten aber nirgends einkaufen gehen. So musste man sich auf den mühsamen Weg in die Innenstadt von Stralsund machen, um die nötigsten Einkäufe zu erledigen. Diesen Missstand, die fehlende Infrastruktur sollte behoben werden – und das mit einem Superlativ.Am 8. März 1969, vor einem halben Jahrhundert, wurde die Kaufhalle „8. März“ am Internationalen Frauentag eröffnet. Ein wahrer Einkaufstempel für damalige Verhältnisse. Die Kaufhalle war in ihren Ausmaßen und mit ihrem Angebot damals die Größte der drei Nordbezirke Rostock, Schwerin und Neubrandenburg. Bis zu dieser Zeit war es der DDR-Bürger gewohnt, seine Einkäufe in einzelnen Läden einzuholen - Fleischer, Bäcker oder im Delikatessenladen. In der Kaufhalle gab es nun alles aus einer Hand. Getränke, Nahrungsmittel und selbst Putzmittel und andere nützliche Utensilien wurden angeboten. Aus dem ganzen Umland kamen die Menschen, um das Gefühl des neuen „Einkaufens“ selbst zu erleben. Die Kaufhalle war im Norden so bekannt, dass es selbst eigene Postkarten von dem modernen Bau gab.Heute steht sie immer noch – die Kaufhalle „8.März“, inzwischen saniert und modern

26.02.2019

Ein Jahr lang haben wir die Jungbauern Jette und Markus mit der Kamera begleitet. Das Ergebniss der Dreharbeiten kann man am 26.02 um 18:15 Uhr im NDR sehen.  Jette und Markus schwimmen gegen den Strom. In Zeiten industrieller Landwirtschaft, in denen sich kleine Betriebe nicht mehr lohnen sollen, immer mehr Höfe aufgegeben werden, setzen sie alles auf ihren Traum vom eigenen Acker: Sie gründen einen Bauernhof. Das Problem: Sie haben kaum Eigenkapital. Das Gute: Sie kommen vom Dorf und sind voller Tatendrang. Und sie vertrauen auf 100 Unterstützer aus der nahen Umgebung, "Mitbauern", die sie von ihrem Traum begeistern konnten. Jette und Markus gründen eine Art Genossenschaft, in der Mitglieder Anteile erwerben, aber auch selbst in der Landwirtschaft mithelfen sollen. Es ist ein spannendes Projekt und womöglich die größte Herausforderung im bisherigen Leben der beiden jungen Landwirte aus Mecklenburg. Denn eingezahlt haben die Mitglieder schon. Jetzt müssen Markus und Jette liefern. Doch kann das im ersten Jahr gelingen, in dem ausgerechnet die größte Dürre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen herrschte?

24.02.2019

Am 24.02.2019 läuft unsere neue ZDF Reportage. Ab 18:00 Uhr sind wir den nordeutschen Wildschweinen auf der Fährte. Fast überall in Deutschland haben sie sich massenhaft vermehrt. Die intelligenten Tiere wissen, wo ihnen keine Gefahr droht. Vor allem aus Angst vor der Afrikanischen Schweinepest soll die Jägerschaft die Schwarzwildbestände dezimieren. Man befürchtet, dass die ansteckende Viruskrankheit auf Hausschweine übertragen wird. Doch die Tiere haben gelernt, geschickt auszuweichen - dahin, wo üblicherweise nicht geschossen wird: in Wohngebiete, an belebte Straßenränder oder mitten an den Badestrand. Richard Gehrke aus Magdeburg hat das in seinem Ostseeurlaub erlebt. Er selbst hat mit seiner Kamera aufgenommen, wie zwei Muttertiere mit etlichen Frischlingen seelenruhig über den Strand spazieren. Mitten durch die Badegäste. Schwarzwild-Experte Karl-Ernst Brehmer erklärt das intelligente Verhalten so: "Wildschweine sind die Art, die am stärksten von allen Wildarten in Mitteleuropa bejagt worden ist. Immer schon. Und das hat sie schlau gemacht, abwehrstark." So haben sie auch gelernt, sich vortrefflich an unsere Kulturlandschaft anzupassen. Schweine nutzen die riesigen Mais-, Raps-, und Weizenfelder, um sich in bester Deckung neun Monate im Jahr satt zu fressen und sich ungestört zu vermehren. Zudem sorgen milde Winter dafür, dass die Tiere die kalte Jahreszeit besser überstehen. Es seien vor allem menschengemachte Umstände, die zum starken Anstieg der Schweinepopulation beigetragen haben, so die Deutsche Wildtierstiftung. Die "ZDF.reportage" begibt sich auf die Spur der Schweine im Nordosten der Republik. Denn wenn die Touristen zu Hause sind, wird an der Ostseeküste scharf geschossen. Der Film erzählt von den dramatischen, aber bisweilen auch komischen Begegnungen mit den Wildschweinen.

18.02.2019

Wir haben einen Tag lang, mit 5 Kamerateams, Fischer auf dem Bodden und der Ostsee begleitet. Sie haben uns von ihren Sorgen, Problemen berichtet und dabei haben wir einen exclusiven Einblick in ihre harte Arbeit bekommen. Das Ergebniss kann man am Montag den 18.02 um 18:15 Uhr, in einer NDR Nordreportage sehen.                                                                Es ist vier Uhr morgens, stockfinster und ziemlich kalt. Lange ließ der Hering auf sich warten, doch jetzt ist er endlich da. Die Fischer hoffen auf einen guten Fang. Thomas Koldevitz ist einer der weniger verbliebenen Fischer auf der Insel Rügen. Er liebt seinen Beruf über alles und will ihn auf keinen Fall aufgeben. Einige Handgriffe auf dem Kutter und schon nach wenigen Minuten verlässt der "Seeadler" den Hafen von Gager. Kurz darauf ziehen die Männer die Stellnetze ins Boot. Fette Beute, viele Heringe sind im Netz und alle voller Rogen, das gibt mehr Geld beim Verkauf. Zur gleichen Zeit am Weststrand von Thiessow: Ein kleines Beiboot nimmt Kurs Richtung Reuse. Fischer Sigmar Pretzel steuert den Kutter der Genossenschaft "Leuchtfeuer" aus dem Hafen Thiessow. Vorsichtig fährt er an die Reuse. Die Crew vom Beiboot treibt inzwischen die Heringe zusammen. Ein Netz nach dem anderen wird auf dem Kutter entleert und die Heringe verschwinden im Inneren des Schiffes. Über zwei Tonnen Hering, der Fischer notiert die Menge in seinen Unterlagen. Ein anderes Schiff kommt längsseits. Darauf Arno Vetterick, der Fischkontrolleur für die Region Rügen. Er steigt an Bord und checkt Logbuch und Heringsmengenangaben. Zurück im Hafen Gager: Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Thomas Koldevitz und seine Männer müssen die Heringe aus den Netzen pulen. Bis zum frühen Nachmittag stehen sie an den Netzen, dann kommt ein Laster und fährt den Fisch nach Sassnitz ins Fischwerk Mukran. Dort wird der Hering verarbeitet. Auch der größte Teil des Heringfangs von Sigmar Pretzel landet in der Fischfabrik. Den restlichen Hering verarbeitet die Genossenschaft selber.Doch der Heringsfang ist längst nicht mehr das, was er früher einmal war. Zwar haben die Fischer die nächsten vier bis sechs Wochen jede Menge zu tun, doch wegen der Fischfangquote ist meistens früh Schluss. Aber erst einmal müssen die Männer am nächsten Tag ganz früh wieder raus, um Heringe zu fangen. 

10.02.2019

Adalbert Kaba-Klein kaufte in den 1920er Jahren das Kurhaus Binz zusammen mit dem Hotel Kaiserhof für 165.000.000 Reichsmark. Sein Markenzeichen, er ging jeden Tag mit seinem Hausschwein spazieren. Er investierte viel und macht das Kurhaus zum ersten Haus auf der Insel. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit ihm. Als Jude von den Nazi vertrieben und enteignet, dann nach dem Krieg zurückkehrt, sprach man ihm das Kurhaus wieder zu. Er führte es wieder zu alten Glanz. Aber die SED wollte ihn loswerden. Weil Kaba-Klein angeblich Verpflegungsrationen der Bergleute an Schweine verfütterte, wurde er dann im Rahmen der Aktion Rose 1953 enteignet und zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt. Am 10.02.2019 um 19:30 Uhr wird sein Leben und Wirken, im NDR Nordmagazin, in einer Zeitreise vorgestellt.

27.01.2019

Was kaum einer weiss, einige der größten Kaufhausdynastien Deutschlands wurden in Stralsund gegründet. Wertheim, Kaufhof, jedem Deutschen sind die Namen ein Begriff und sie alle stammen aus Stralsund. Die Brüder Wertheim eröffneten ihr erstes Kaufhaus in der Stralsunder Wasserstraße, später kam die Ossenreyerstraße 8–10 hinzu und hier ließen sie ein großes Kaufhaus errichten. 1879 eröffnete Leonhard Tietz in Stralsund ein Geschäft mit 25 m² Verkaufsfläche für Garne, Knöpfe, Stoffe und Wollwaren. Ihre Geschäftsgrundsätze – Festpreise, Barzahlung und Rückgaberecht – waren damals ein Novum und veränderten den Handel nachhaltig. Wir haben uns, für eine NDR Zeitreise, auf Spurensuche begeben, Experten befragt, Szenen nachgestellt und die ehemals erfolgreichsten Standorte der Stralsunder Kaufhausbesitzer besucht. Am Sonntag könnt ihr den ersten Teil der Serie über Stralsunds Kaufhausgeschichte sehen. Am 20.01.2019 um 19:30 Uhr kommt Teil 1 im NDR Nordmagazin, den zweiten Teil gibt es eine Woche später am 27.01.2019.

18.11.2018

Am 18.11.2018 läuft unsere neue ZDF Reportage. Um 18:00 zeigen wir Selbständige, die trotz Arbeit rund um die Uhr kaum über die Runden kommen. Ob Lottoladenbesitzerin, Kleinbauer oder Schneiderin: Viele Selbstständige machen zu wenig Gewinn, um sich etwas zurücklegen zu können. Erst frei, dann pleite – leider keine Ausnahme. Die Kleinunternehmer arbeiten oft unter Mindestlohn und müssen dennoch hohe Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge zahlen. Sie fallen durch das soziale Netz. Dass dies in äußerst prekäre Lebenslagen führt, erkennen viele Selbstständige zu spät. Laut einer DIW-Studie zahlt nur etwa die Hälfte aller Kleinunternehmer in die Rentenversicherung ein. Da die Beiträge für sie freiwillig sind, sparen sie sich diese Kosten oft und hoffen, später genug Gewinn fürs Alter zu machen. Doch das klappt nicht immer. Dabei wurde der Alleingang in die Selbstständigkeit lange Zeit von der Politik beworben und staatlich gefördert: Über 100 000 "Ich-AGs" entstanden in den Nullerjahren. Viele von ihnen wirtschaften am Existenzminimum. "Ich trinke nur Leitungswasser. Kleidung - nichts über zehn Euro. Das Auto rostet vor sich hin." Petra K. hat sich vor Jahren mit einer Nähstube selbstständig gemacht. Ihre Auftragsbücher sind voll, trotzdem reicht es am Monatsende oft nicht. So kommt es, dass manchmal mehr als Dreiviertel ihrer Einnahmen allein an die Krankenversicherung gehen. Für Rentenbeiträge - keine Chance. "Dass mir einmal so wenig bleiben würde, das habe ich nie für möglich gehalten, nein." So bilanziert Wera H. ihr Berufsleben als selbstständige Lottoladen-Inhaberin. Sie lebt mit 700 Euro Rente aktuell etwa 300 Euro unter der Armutsgrenze. Ihr Antrag auf Grundsicherung wurde abgelehnt, weil sie ein Haus bewohnt, für das die Raten noch nicht abbezahlt sind. Besonders drastisch sind die Notlagen von Selbstständigen bei denen, die ihre Krankenversicherungsbeiträge nicht mehr stemmen können. Eine halbe Million Menschen sind bei ihrer Krankenkasse verschuldet und bekommen, bis auf lebensrettende Maßnahmen, keine Leistungen mehr. "Besonders erschüttert hat mich, dass 80 Prozent dieser Fälle aus der deutschen Mittelschicht kommen", sagt Dr. Uwe Denker, ein Arzt, der als Pensionär Menschen kostenlos behandelt. Er sieht die Entwicklung erst an ihrem Beginn: "Wir werden noch eine Flutwelle an Armut erleben." Mit Blick auf die Politik sagt er: "Was wir brauchen, ist ein Rettungsschirm für in Not geratene Selbstständige."Der Film erzählt von Selbstständigen, die ihr Rentenalter schon erreicht haben und jenen, die noch auf dem Weg dahin sind. Die Realität der Älteren ist die Perspektive der Jüngeren. Sie lautet leider zu oft: "Armut".

08.11.2018

Ein Film für alle die Angst haben vor giftigen Krabbeltieren. Am Donnerstag ist es soweit um 18:15 läuft unsere neueste NDR Produktion, "Dr. Kley - Gift ist seine Leidenschaft". Gift ist das Thema seines Lebens. Schon seit zehn Jahren interessiert sich der promovierte Tierarzt Nils Kley für alles, was giftig ist, Tiere und Pflanzen. Vor zwei Jahren hat er angefangen, in Greifswald eine kleine Ausstellung aufzubauen, die nun mehr und mehr wächst. Fast jeden Tag ist er auf Tuchfühlung mit seinen Giftschlangen. Er füttert und pflegt sie, hat sogar Mitstreiter, die genauso verrückt sind wie er. Am Tag erforscht Nils Kley für das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems Tierseuchen, Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Abends ist er dann bei seinen giftigen Schlangen und Kröten. Und dann gibt es ja auch noch sein Zuhause auf der Insel Koos im Greifswalder Bodden, seine Frau und die zwei kleinen Kinder, die beiden Hunde und seinen Kaltblüterschimmel Ursus.

08.10.2018

Am Montag den 08.10 um 18:15 Uhr, läuft unsere neueste NDR Nordreportage. Petra Arnhold ist Maklerin auf Usedom. Ein Fulltimejob, denn von Jahr zu Jahr interessieren sich mehr Kunden für ein eigenes Domizil auf der Sonneninsel. Besonders in den Sommermonaten ist sie rund um die Uhr beschäftigt. Ein Urlauber sieht ein Objekt, bittet um einen sofortigen Besichtigungstermin und entscheidet sich dann manchmal gleich für den Kauf, noch bevor er die Insel wieder verlassen hat. Überall auf der Insel werden neue Ferienwohnungen gebaut, um den Bedarf zu decken. Die Insel boomt, Petra Arnhold eilt von Termin zu Termin. Die Maklerin bietet Wohnungen sowohl auf der gesamten Ostseeinsel als auch Objekte am Stettiner Haff an, am Peenestrom oder im Hinterland. Die Preise für Immobilien sind auch hier in die Höhe geschnellt.Die Maklerin verkauft nicht nur Häuser und Wohnungen auf Usedom, sie bietet auch Mietwohnungen an. Zwar gibt es die auf der Insel kaum noch günstig, sie kann diese trotzdem manchmal preiswert anbieten. Seit Wochen interessiert sich dennoch niemand für eine Zweizimmerwohnung in Usedom-Stadt, obwohl sie in gutem Zustand ist. Jetzt will der Vermieter zusätzlich einen Balkon anbauen, in der Hoffnung, dann einen Mieter zu finden.

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