clip film im fernsehen

27.10.2017

Ist der Bauboom in Prora Alptraum oder Segen? Am Freitag, den 27. Oktober 2017, 20:15 bis 21:15 Uhr NDR Fernsehen einschalten. Jahrzehntelang ist nichts passiert in Prora, in der von den Nazis geplanten und nie fertig gestellten Urlaubsfabrik auf der Ostseeinsel Rügen. Nach dem Krieg wurde der Bau zunächst von der Roten Armee und dann von der NVA genutzt und zu Kasernen umgebaut. Nach der Wende gammelte der größte Teil des Mammutbaus vor sich hin, genutzt von schlecht finanzierten Dokumentationszentren, einem NVA-Museum und einer Jugendherberge. Ein Ort für Festivals und künstlerische Aktionen. Der ewige Streit zwischen einer Nutzung als Denkmal oder Urlaubsobjekt ist nun aber entschieden. Das Denkmal wurde an gut betuchte Anleger und Investoren verkauft. Eigentumswohnungen in der denkmalgeschützten Anlage erlauben großzügige Steuerabschreibungen. Block für Block entstehen Hunderte von Apartments, zum Teil mit Quadratmeterpreisen von bis zu 10.000 Euro. Eine Ferienanlage ist im Bau, ein Hotel ist schon fertig. Zur Zeit des NS-Regimes sollten 20.000 Menschen in dem "Kraft-durch-Freude"-Monstrum Urlaub machen. Heute rechnen die neuen Investoren mit bis zu 10.000 Betten in den fünf Blöcken, die nun im neuen Glanz erstrahlen sollen. Die Ruine mit Meerblick mausert sich zu einer "weißen Stadt am Meer". Einer, der diese Entwicklung mit viel Elan vorantreibt, ist ausgerechnet Ulrich Busch, der Sohn des DDR-Arbeiterliedersängers Ernst Busch. Er gilt als die treibende Kraft, das graubraune Kasernenantlitz in ein glänzendes "kapitalistisches" Ferienparadies verwandeln zu wollen. Was hätte sein Vater zu all dem gesagt? Ulrich Buschs rechte Hand vor Ort ist dabei Makler und Mitgesellschafter Manfred  Hartwig. Er verkauft den nicht unbedingt besonders günstigen Traum vom Eigenheim am Meer. Täglich führt er die zahllosen Interessenten durch den Rohbau und versucht mit viel Beredsamkeit, die Fantasie der potenziellen Käufer zu beflügeln. Aber ist er auch selbst überzeugt von dem, was er tut? Würde er sich hier auch ein Apartment kaufen für seinen Lebensabend? Eine der zahlreichen Interessenten, die Makler Hartwig überzeugen konnte, ist die Krankenschwester Christine Jürgens von der Insel Rügen. Sie hat ihr Haus in Gingst verkauft und sich dafür ein Apartment in Prora gekauft. Der Traum von der Wohnung am Meer, was wird daraus, wenn ihn Tausende rechts und links von ihr auch träumen wollen, so wie in den Bettenburgen am Mittelmeer? Eine junge Familie aus Thüringen verbringt erstmals ihnen Urlaub im noblen Fünfsternehotel von Prora. Dort sind die Strände noch leer, anders als in Göhren oder Baabe, wo sie sonst jedes Jahr hingefahren sind. Aber werden sie im kommenden Jahr auch wiederkommen? Denn nicht nur die Strände sind leer, auch die Ladenpassagen sind noch nicht bezogen, es gibt keinen Supermarkt und kein Nachtleben! Und ein Flair wie in Binz, in weiß getünchtem Beton? Aber es gibt noch eine andere Welt in Prora. Sozial verträgliche Mietwohnungen mit Meerblick, Vorgarten und Stellplatz vor der Tür. Altersgerechtes und auch ambulant betreutes Wohnen für Senioren gehört hier zum Konzept, damit Prora im Winter nicht zur Geisterstadt wird. Wer hier seinen Lebensabend verbringt, schätzt sich glücklich? Die fehlende Infrastruktur ist ein großes Manko in Prora. Aber es gibt eine erste Pizzeria! Die Ladenmiete ist hoch, die Kundschaft nur in der Saison vorhanden. Hält er durch, der erste Pizzabäcker von Prora?

17.10.2017

Am Dienstag, den 17. Oktober 2017 um 18:15Uhr, wird ein von uns produzierte Doku über Störche im NDR gezeigt. Schon seit einigen Jahren sieht es mit dem Storchenbestand nicht gut aus. Im Frühjahr ist Storchenbetreuer Eggers mit einem Hubsteiger unterwegs, säubert und erneuert die Nester. Jedes Mal hofft er, dass ein Storchenpaar in den vorbereiteten Storchennestern brüten wird. Doch auch in diesem Jahr bleiben viele der Nester unbesetzt. Und dann passiert im Frühsommer auch noch etwas Schreckliches: Als Helmut Eggers die Jungstörche beringen will, liegen viele von ihnen tot in ihren Nestern. Der anhaltende Regen hat ihr Gefieder durchnässt, sodass sie erfroren sind. Das hat er so noch nie erlebt.

20.09.2017

Wie geht das? 3.000 Jahre Geschichte ausgraben, so heisst die von uns produzierte NDR - Reportage die am Mittwoch, den 20. September 2017,  zwischen 18:15 bis 18:45 Uhr ausgestrahlt wird. Dafür waren wir auf dem ältesten Schlachtfeld Mitteleuropas unterwegs und haben Forscher bei ihrer Spurensuchen begleitet. Durch das Tollensetal bei Neubrandenburg führt heute eine beliebte Paddelstrecke. Wenn man mit den Booten durch die friedlichen Wiesen gleitet, ahnt man nichts von den Schrecken, die das Tal vor mehr als 3.000 Jahren erfüllten.Nur wenige Zentimeter unterhalb der Grasnarbe liegen die Zeugen dieses Ereignisses. Es handelt sich um Tausende von Menschenknochen, eingeschlagene Schädel, von Pfeilspitzen durchbohrte Arm- und Beinknochen, Rippen mit Schnittverletzungen. Dazu Waffen wie Äxte und Pfeilspitzen aus Stein und Bronze, Tonscherben und Schmuckstücke.Wie kam das alles hierher? Was ist hier passiert? Diese Frage versuchen Gundula Lidke und ihr Team vom Archäologieprojekt Tollensetal seit 20 Jahren zu beantworten.Wissenschaftler aus unterschiedlichsten Fachbereichen arbeiten mit modernsten Methoden an der Aufklärung des Falles. Die These: Vor mehr als 3.000 Jahren wurde hier eine erbitterte, tödliche Schlacht geführt. Aber: Wer kämpfte hier gegen wen und worum ging es überhaupt? All diese Fragen lassen sich nur noch anhand der archäologischen Funde beantworten, denn aus der Bronzezeit gibt es keine schriftlichen Quellen.Experimente mit nachgebauten Waffen, Computersimulationen von Angriffen, die Untersuchung von Bodenproben und die akribische Untersuchung der Verletzungsspuren an den gefundenen Knochen sollen über ein Ereignis Aufschluss geben, dass um 1300 vor Christus das Tollensetal zu einem riesigen Friedhof machte. Handelt es sich wirklich um das größte und älteste Schlachtfeld nördlich der Alpen?

09.09.2017

Der von uns produzierte Film, für das ZDF, aus der Reihe "Mein Land, Dein Land" begegnet Menschen, die tagtäglich für das Wohl der Touristen schuften und dabei schwierige Arrangements zwischen Leben und Arbeit treffen müssen, aber auch jenen, die das Glück haben, sich zu den Gewinnern des Ferienbooms zu zählen. Er erzählt kontrastreich vom Leben, Arbeiten und Urlaubmachen in einem der schönsten und gleichzeitig ärmsten Landstriche Deutschlands. Im TV: ZDF, 09.09.2017, 17:35 - 18:03. Es ist schwer, gut bezahlte Arbeit zu finden. Auf dem Stellenmarkt finden sich zwar viele Anzeigen – aber überwiegend Saisonjobs im Hotel- und Gaststättengewerbe - und dort gibt es häufig nur den Mindestlohn. Heidi B. erlebt seit vielen Jahren, was es heißt, Saisonarbeiterin zu sein. Im Winter regelmäßig arbeitslos, verbringt sie die schönsten Monate im Jahr als Putzfrau in einem Gästehaus auf Rügen. Ihr Chef verrät, dass er über neun Euro Stundenlohn zahlt - damit kann er sich zu den großzügigeren Arbeitgebern rechnen. Ihr größter Wunsch sei es, einmal selbst mit der Familie in den Urlaub fahren zu können, erzählt Heidi B., die in einer Plattenbauwohnung lebt. Das aber sei mit ihrem schmalen Monatsverdienst nicht machbar. Reichtum und Armut prallen an der Ostsee aufeinander. Auf der einen Seite Highspeed-Yachten, die stundenweise zu Monatslöhnen gechartert werden. Auf der anderen Seite Menschen, die frustriert sind, dass es trotz harter Arbeit nur knapp über Hartz-IV-Niveau reicht.Petra B., Hausdame im Ostseehotel in Ahlbeck, ist mittlerweile die einzige deutsche Angestellte im Servicebereich des traditionsreichen Hauses. Fast die komplette Arbeit wird hier von polnischen Fachkräften erledigt, die im nahegelegenen Swinoujscie wohnen. Für sie lohnt es sich, in Deutschland zu arbeiten. Hier wird bis zu dreimal so viel gezahlt wie in Polen, und die polnischen Mieten sind noch vergleichsweise günstig.Für viele Einheimische ist es schlicht ausgeschlossen, in der Nähe ihres Arbeitsortes in den Seebädern eine bezahlbare Wohnung zu finden. Pendeln gehört zum Alltag an der Ostsee. Alexander L., Küchenchef im berühmten Restaurant zur Seebrücke in Ahlbeck, kommt aus Anklam. Er fährt jeden Tag 70 Kilometer, aber das sei immer noch günstiger, als wenn er hier wohnen würde. Als Küchenchef ist er schon privilegiert. "Ich sag mal: Man kommt über die Runden. Für die Leute, die hier normal arbeiten, für die Köche, die hier den Mindestlohn kriegen (...), für die ist es sehr schwer." Ob arm, ob reich, ob Gast oder Kellner - der Verkehr nervt alle. Für die Millionen PKW, die hier jedes Jahr zur Hauptsaison fahren, fehlt es schlicht an Straßen. "An Regentagen, wenn alle, statt am Strand zu liegen, in ihr Auto steigen, ist es am schlimmsten", erzählt Busfahrer Andreas K. Dann schieben sich kilometerlange Blechkarawanen in Schrittgeschwindigkeit über Usedom. Eine Busfahrt kann dann schon mal das Vierfache der fahrplanmäßigen Dauer erreichen. Obwohl die Kaiserbäder Usedoms und die Kurorte Rügens Inbegriff gediegenen Wohlstandes sind, gehören die Landkreise Vorpommerns zu den ärmsten in der ganzen Bundesrepublik. Es gibt Orte, wo die Hälfte der Einwohner AfD und NPD gewählt haben. Der Bürgermeister von Peenemünde nennt die Wahl "Protest gegen eine Politik, in der sich die einfachen Bewohner eines der schönsten Landstriche Deutschlands vergessen fühlen".

09.08.2017

Wie geht das? Vom Rohr zum Reetdach so heisst die von uns produzierte NDR - Reportage die am Mittwoch, den 09. August 2017,  zwischen 18:15 bis 18:45 Uhr ausgestrahlt wird. Wenn es richtig knackig kalt ist, erntet Rainer Carls aus Neuendorf bei Greifswald das Schilfrohr seiner Flächen an der Ostsee. In dieser Saison sind nur wenige Tage dazu geeignet, doch am Ende liegt das Reet geputzt und gebunden zum Trocknen auf seinem Hof. Das heimische Reet reicht nicht für alle Aufträge. Ende Februar ist der Rohrdachdecker richtig im Stress. Neben der Ernte müssen er und seine Leute eine Dachfläche mit acht Gauben decken, eine knifflige Herausforderung für das Team. Auch hier spielen die Wetterverhältnisse wieder eine große Rolle, oft ist es zu windig und regnerisch. Bevor das Reetrohr weiterverarbeitet wird, darf es auf keinen Fall nass werden. Ein Großteil seiner Kunden bevorzugt einheimisches Rohr. Doch die Ernte reicht längst nicht für alle Aufträge. Der Handwerker muss Reet dazukaufen, meist stammt es aus dem Ausland. Die Firma Carls ist ein Familienunternehmen, Rainer Carls hat für seinen Beruf viele Handgriffe und Tricks von seinem Vater erlernt, die der wiederum von seinem Vater übernommen hat. Die Technik des Rohrdachdeckens unterscheidet sich seit Jahrhunderten kaum.Die Firma Carls ist ein Familienunternehmen, zu DDR-Zeiten hat der Vater das Rohrdachdecken als Nebentätigkeit ausgeübt. Nach der Wende hat sich Rainer Carls dann selbstständig gemacht. Auch sein Sohn ist gelernter Dachdeckermeister und arbeitet jetzt in der Firma, die er später einmal übernehmen soll. Handarbeit auf dem Dach. Es geht auf die nächste Baustelle, ein Lkw liefert über 1.000 Bunde, ein Kran hebt das Reet in den Garten. Jetzt müssen Carl und seine Leute die Bunde einzeln aufs Dach werfen, erst dann beginnt die Arbeit. Von der Ernte bis zum fertigen Dach, ein Rohrdach ist reine Handarbeit. Nach knapp zwei Wochen ist auch dieses Dach mit Reet eingedeckt. 

31.05.2017

Wie geht das? Bei der von uns produzierte Reportage beobachtet ein ganzes Museum bei der Arbeit. Am 31.05.2017 um 18:15 Uhr im NDR Fernsehen. Die Unterwassermedusen sind die heimlichen Stars im OZEANEUM in Stralsund. Doch wie schafft man es, dass die sensiblen Wassertiere eine Größe von acht Zentimeter erlangen? "Das sieht doch gut aus", meint Alexander von den Driesch. Wieder ist es ihm gelungen, aus einem Haufen von Polypen eine Familie von Quallen zu züchten. Braumeister stellen den richtigen Salzgehalt sicherGleich nebenan in einem weiteren Kellergewölbe des Meeresmuseums sind die Braumeister unterwegs. Sie stellen sicher, dass das Wasser den richtigen Salzgehalt hat. Sie brauchen 100 Tonnen Meersalz pro Jahr, damit sie die Lebensgrundlage für die Fische nachstellen können. Eine Chemielaborantin überprüft ständig das Wasser. Stimmen die Werte?Gefährlicher Taucheinsatz im HaifischbeckenSein Arbeitsplatz ist brandgefährlich: Taucheinsatzleiter Henning May vertreibt mit einem umfunktionierten Fensterbesen die Hai-Dame Niki, während sein Kollege die Scheiben des Aquariums putzt. Was finden die beiden am Beckengrund in neun Metern Tiefe?Natürlich haben Hai und Co. auch immer Hunger. In der Fischkantine wird daher jeden Morgen ab sieben Uhr sushi-frische Kost zubereitet. Aber was heißt das? Die Reportage aus der Reihe "Wie geht das?" beantwortet all diese Fragen.

18.04.2017

Am Dienstag, den 18. April 2017, um 18:15 Uhr im NDR Fernsehen, läuft eine neue spannende Produktion von uns, aus der Sendereihe "Naturnah".  Wir haben für diese Reportage Thomas Struwe begleitet. Er kennt sich, wie kein anderer, mit Bäumen und Pflanzen aus. Der Ingenieur der Forstwissenschaften engagiert sich seit Jahren für die Natur. Auf seinem einsamen Hof in der Nähe von Greifswald beobachtet er von Jahr zu Jahr Veränderungen. Das Ackerland, das sein Haus umgibt, scheint durch die Landwirtschaft ausgelaugt zu sein. Er pflanzt dort eine Hecke, zusammen mit freiwilligen Helfern von WikiWoods, einer Organisation, die sich durch Aufforstungen weltweit für den Klimawandel einsetzt.Als er die Heckenpflanzen abholen will, fährt er an der Hansestadt Rostock vorbei. Dort kam es 2011 auf der A19 aufgrund eines heftigen Sandsturms zu einer Massenkarambolage. Thomas Struwe steigt aus. Er will wissen, ob die riesigen Ackerflächen inzwischen von Sträuchern begrenzt werden. Das wäre zumindest ein kleiner Schutz gegen neue Stürme.Auf der Insel Vilm begutachtet er zusammen mit Studenten die alten Bäume und die unberührte Vegetation. Auf der Insel ist die Natur seit Jahrhunderten sich selbst überlassen. Ganz besonders liegt ihm der Wald am Herzen. In der Nähe von Stralsund findet er einen Förster, der das geschlagene Holz aus seinem Revier mithilfe von Rückepferden und einer Spezialraupe zieht. So wird der Waldboden weniger belastet. Der junge Mann ist begeistert von dieser Bewirtschaftung. Nicht Kahlschlag, sondern ein Wald, aus dem einzelne Bäume entnommen werden, ein sogenannter Dauerwald, ist für ihn ein gutes Zukunftsmodell.Weidenstecklinge schneiden und ins Moor stecken, eine weitere Aktion, die Thomas Struwe gemeinsam mit der Michael-Succow-Stiftung plant. Immer wieder ist er unterwegs in Sachen Natur. Dennoch gibt es für den studierten Forstwirt noch viel zu tun.

06.04.2017

Typisch! Geschichten aus dem Kräutergarten - Am Donnerstag, den 06. April 2017, um 18:15 bis 18:45 Uhr im NDR Fernsehen, läuft eine neue Produktion von uns, aus der Sendereihe "Typisch!" Peter Knobloch hat ein Faible für Wild- und Gartenkräuter und ist der Mann, den sie auf Rügen alle den "Kräuterkoch" nennen. Es ist Bärlauchzeit. Im Putbusser Stadtpark packt er ein dickes Bündel Bärlauchblätter und -knospen in seinen Korb und erzählt, wie er bei seiner Abschlussprüfung mit Bärlauch kochte und die Prüfer begeisterte. Der wilde Knoblauch schmeckt einfach ursprünglich. Diesmal ist er für Pesto und einen feinen Kräutersalat bestimmt, den er nachher in seiner Küche in der Villa mit Sonnenhof in Göhren auf Rügen gemeinsam mit seiner Frau Christina anrichten wird. Für den Salat werden auch Kräuter aus dem hauseigenen Garten verwendet, sogar Giersch, der Schrecken aller Gärtner. Das schöne Fleckchen Erde sollte mal ein Parkplatz werden und ist quasi von Peter und Christina gerettet worden. Peter Knobloch ist der Kräuterkoch von Rügen. Unser Filmteam hat Peter Knobloch ein ganzes Jahr lang begleitet. Denn seit er die Kräuter für sich entdeckt hat, steckt jede Jahreszeit für ihn voller Abwechslungen. Das vermittelt er auch seinen Schülern, die er in Sassnitz am Regionalen Beruflichen Bildungszentrum seines Landkreises unterrichtet.

02.03.2017

Am Donnerstag, den 02. März 2017 zwischen 18:15 bis 18:45 Uhr, läuft im NDR Fernsehen ein "Typisch!" welches wir produziert haben.Seine Kunden sind Professoren, Krankenschwestern, Rentner. Sie alle wissen, was schmeckt und wollen seine Mettwurst, seine Salami, seinen Schinken. Alexander Becker hat sich schon als kleiner Junge von seinem Großvater abgeguckt, wie das Wurstmachen geht. Dreimal im Jahr half er ihm während seiner Kindheit beim Schlachten, hatte automatisch schulfrei. Jetzt mit 40 Jahren hat er seine eigene kleine Manufaktur im abgelegenen Bassendorf bei Tribsees. Seine Wurst verkauft er selbst auf den Märkten in Wolgast, Stralsund und Warnemünde. An manchen Wochenenden treffen sich bei ihm Menschen aus Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein. Dann lädt Alexander Becker zum Wurstkurs ein. Selbermachen ist in, da weiß man, was man isst. Und Alexander Becker hat seinen Spaß daran, die Gaumen der Leute sensibel zu machen für das, was gut ist. Nicht umsonst heißt sein Unternehmen: Vorsicht Geschmack! Auch wenn er nach zehn Jahren am Ziel angekommen ist, der Anfang seiner Selbstständigkeit war nicht einfach. Er musste viel tun, um über die Runden zu kommen. Schließlich ist er auch Vater von vier Kindern.

26.01.2017

Am Donnerstag, den 26. Januar 2017 zwischen 18:15 bis 18:45 Uhr, läuft im NDR Fernsehen ein "Typisch!" welches wir produziert haben. In dieser Doku wird die neunjährige Emilia vorgestellt. Sie leidet unter spinaler Muskelatrophie und muss deswegen im Rollstuhl sitzen. Bei dieser Krankheit werden nach und nach alle Muskelfunktionen schwächer, bis keine Atmung mehr möglich ist. Alle vier Monate wird der jungen Patientin die Wirbelsäule mithilfe von Magneten verlängert. Kleinere Infekte können lebensbedrohlich werden. Trotzdem hat Emilia einen Traum: Sie will reiten. Für die Eltern Andrea und Matthias Hertwig war die Diagnose anfangs ein Schock. Die Ärzte prophezeiten ihnen, dass ihre Tochter nicht einmal zehn Jahre alt werden würde. Der Kampf gegen die Krankheit begann, der Lebensmut der kleinen Rollstuhlfahrerin steckt an. Die ganze Familie hat ihr Leben umgestellt. Emilias Großmutter gab für ihre Enkeltochter den Job auf und putzt mit dem Großvater inzwischen nachts im Autohaus, damit sie tagsüber für das Mädchen da sein kann. Es braucht die Betreuung seitens der Familie, vom morgendlichen Schleim absaugen bis hin zur Hilfe beim Toilettengang. Bei aller Konzentration auf Emilia kommt der Bruder nicht zu kurz: Der sechsjährige Felix verbringt gern Zeit mit seiner Schwester. Neulich ist er sogar zurück in ihr Zimmer gezogen. Trotzdem bleiben kleinere Konflikte nicht aus. Auch wenn Emilia sich ihrer schweren Krankheit durchaus bewusst ist, will sie ihre Zukunft selbst gestalten. In der Schule verkündet sie, dass sie mal reiten wird. Gelingt ihr das bei dem gemeinsamen Familienurlaub? Sendetermin am Donnerstag, 26. Januar 2017, 18:15 bis 18:45 Uhr NDR Fernsehen

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